Im Jahr 2000 konnte die Stiftung Hippocrène das ehemalige Büro Robert Mallet-Stevens' (1886-1945) in der Nummer 12 der gleichnamigen Straße erwerben, das Büro dieses für die Architektur zwischen den beiden Weltkriegen so beispielhaften Mannes.
Dieser prestige- und geschichtsträchtige Ort wurde zum Sitz der Stiftung und zu ihrem Ausstellungsraum.
Die als Meisterwerk Rob Mallet-Stevens' geltenden fünf vornehmen Privathäuser in der rue Mallet-Stevens wurden zwischen 1926 und 1927 erbaut. Der erworbene Komplex umfasst Haus und Atelier von Mallet-Stevens selbst in der Nummer 12 der Straße, Haus und Atelier der Bildhauer Joël und Jan Martel in der Nummer 10 sowie die Privathäuser der Pianistin Reifenberg in der Nummer 8, Daniel Dreyfus' in der Nummer 7 und Madame Allatinis in den Nummern 3 und 5. Die Treppenhäuser werden durch von Louis Barillet entworfene Glasscheiben erhellt, die Kunstschmiedetüren stammen von Jean Prouvé. Der Komplex wurde 1975 im Zuge einer landesweiten Kampagne zur Architektur des 19. und 20. Jahrhunderts unter Denkmalschutz gestellt.
Die Stiftung Hippocrène hat es sich zum Ziel gesetzt, zum Zusammenhalt zwischen jungen Europäern beizutragen. Der gemeinsame Kunstgenuss ist eine der Quellen des kulturellen Dialogs.
Die Stiftung Hippocrène unterstützt die zeitgenössische Kunst. Sie zeigt die Werke von in Europa tätigen Künstlern und macht sie im Rahmen der "Propos d'Europe" Ausstellungen bekannt.
Die Stiftung Hippocrène möchte ein Ort der lebendigen Begegnung zwischen Künstlern, Schriftstellern, Forschern sein, deren gemeinsame Vision das überschreiten nationaler Grenzen ist.
— Bilder | Plan (Google) —