Objectifs 2011: priorité à l'éducation

En 2011, La Fondation Hippocrène place le thème de l'éducation à l'Europe au tout premier rang de ses priorités, convaincue qu'un investissement solide et continu dans le cursus éducatif est indispensable pour faire progresser chez les jeunes le sentiment d'appartenance à l'ensemble européen.

L'édition 2011 du Prix Hippocrène de l'éducation à l'Europe, réalisé en partenariat avec le Ministère de l'éducation nationale, s'appuie sur le succès rencontré en 2010 par la création de ce Prix en partenariat avec l'Académie de Paris, l'AEDE et la Maison de l'Europe de Paris. Il s'agit d'étendre géographiquement le prix et d'amplifier son impact. Par ailleurs, la Fondation Hippocrène a pour objectif en 2011 d'accroître ses soutiens dans le domaine social.
Michèle Guyot-Roze, présidente de la Fondation Hippocrène
(© Marie Clérin)

Die Ziele für 2010: mit Hilfe der jungen Europäer den Weg aus der Krise ebnen

Die Ziele der Hippocrène-Stiftung für das Jahr 2010 stehen einerseits in der Kontinuität der Projekte des Jahres 2009 und der Jahre davor. Andererseits sind sie auch vom Willen geprägt, sich für eine europäisch orientierte Erziehung junger Menschen einzusetzen. Der europäische Gesamtkontext des letzten Jahres ist bei der Formulierung der Stiftungsziele allerdings nicht wegzudenken.

Die 2007 und 2008 durch die Verwerfungen auf den Finanzmärkten ausgelöste Wirtschaftskrise hat die gewohnte Unterstützung für die Verbände und die Moral der Europäer stark in Mitleidenschaft gezogen. 2010 wird wirtschaftlich wahrscheinlich kein gutes Jahr, aber wir sind fest entschlossen, uns nicht von der niedergedrückten Stimmung anstecken zu lassen. Wir wollen im Gegenteil zeigen, dass wir Europäer noch enger zusammenrücken müssen um diese schweren Zeiten durchzustehen und um auf einer erneuerten Grundlage den Weg in eine gemeinsame Zukunft zu gehen.

1)In der Kontinuität stehende Ziele

- Nach dem Vorbild von Paris-Budapest im Jahre 2008 und Paris-Berlin im Jahre 2009 wird die Stiftung sich weiterhin vornehmen, die Begegnung mit anderen europäischen Ländern zu fördern; auf dem Programm der "Propos d'Europe" steht dieses Jahr Spanien, mit einer Ausstellung, die sowohl in Frankreich als auch in Spanien lebende spanische Künstler zusammenführt. Unsere Philosophie bleibt dabei unverändert: Es handelt sich nicht um eine isolierte Aktion, sondern darum, eine nachhaltige Verbindung zu Künstlern herzustellen. Ihnen wird damit die Möglichkeit eröffnet, sich mit französischen Kollegen auszutauschen und damit das Netzwerk auf europäischer Ebene zu erweitern.

Für die Stiftung ist dies ein Ausgangspunkt bei der Suche nach möglichen Partnern
(Stiftungen, Institute, ...) oder nach entwicklungsfähigen Kontakten, mit dem Ziel, Brücken zwischen den Ländern Europas zu schlagen. In diesem Geiste werden wir die zu Ungarn und Deutschland entstandenen Beziehungen weiter pflegen. Dieses Jahr werden dabei auch Projekte in Deutschland durchgeführt, die 2009 nicht stattfinden konnten.

- Die Stiftung wird im Rahmen ihrer Möglichkeiten auch weiterhin Projekte unterstützen, die von Verbänden im Bereich der Jugendarbeit und des europäischen Aufbaus initiiert werden.

- Im humanitären Bereich wird sie auch weiterhin die Bemühungen von Hilfsorganisationen unterstützen, die rumänischen Waisenkindern helfen.

2)Eine strategisch verstärkte Unterstützung der Projekte im Bildungsbereich.

-Inwiefern kann Bildung, und insbesondere eine europäisch orientierte Pädagogik die Entwicklung eines europäischen Bewusstseins fördern?

Die Auswertung der letzten Europawahlen im Jahre 2009 hat gezeigt, dass die Jungwähler, trotz aller Bemühungen sie zu mobilisieren, nur wenig Anteil an dieser Wahl genommen haben. Sie bringen ganz generell, trotz ihres Interesses für die europäische Sache, kaum ihre Verbundenheit zu Europa zum Ausdruck. Der Mangel an Information, der Mangel an Bildung und der Skeptizismus der Älteren spielen dabei sicherlich eine Rolle: Es sind aber diese jungen Europäer, die morgen die Integration der Europäischen Union ermöglichen und mit Leben erfüllen sollen. Von ihnen hängt es ab, ob der Traum der optimistischsten Gründungsväter Europas wahr wird.

Die Hippocrène-Stiftung hat letztes Jahr mit großem Interesse den Erfolg des Wettbewerbs verfolgt, der von der Asociation Européenne de l'Eductaion (AEDE / Europäischer Bund für Bildung und Wissenschaft) in Zusammenarbeit mit der "Maison de l'Europe" in Paris aus Anlass des 20. Jahrestags des Mauerfalls organisiert wurde. Dieser Erfolg war überzeugend, sowohl aufgrund der großen Anzahl von Schulen, die daran teilnahmen, aufgrund der Qualität der Zusammenarbeit zwischen Schülern und Lehrern, als auch aufgrund der dabei entstandenen Texte, die davon zeugten, wie sehr die jungen Europäer sich der symbolischen Bedeutung des Ereignisses bewusst waren.

Diese Beobachtung bestätigt, nach anderen, dass ein solides und kontinuierliches Engagement im Bereich der Bildung unentbehrlich ist um bei jungen Menschen ein europäisches Bewusstsein zu fördern; logischerweise setzt die Stiftung dieses Thema dieses Jahr in den Mittelpunkt ihrer Arbeit.

- Die Stiftung ruft deshalb einen Preis ins Leben, dessen Ziel es ist, die besten Partnerschaftsprojekte zwischen Grundschulen, Collèges, oder Gymnasien der Region Paris und Schulen in anderen Ländern der Europäischen Union zu belohnen; es geht hierbei darum, der Priorität, die wir Bildung, Mobilität und Austausch einräumen um bei jungen Menschen ein europäisches Bewusstsein zu fördern, konkreten Ausdruck zu verleihen. Dieses Projekt, das von der Pariser Schulbehörde in Zusammenarbeit mit der Association Européenne de l'Education (AEDE / Europäischer Bund für Bildung und Wissenschaft) und der "Maison de l'Europe" in Paris durchgeführt wird, soll die besten Ideen für eine grenzüberschreitende Lehrer-Schüler Kooperation auszeichnen.

Der von der Stiftung finanzierte Preis wird den Preisträgern während der Europäischen Woche verliehen, die dieses Jahr von ganz besonderer Bedeutung ist, da sie mit dem 60. Jahrestag der Schuman-Deklaration zusammenfällt.

3)Entwicklungsziele der Stiftung in Bezug auf ihre Mittel und die Projektförderung.

- Die Gründung des "Freundeskreises der Hippocrène-Stiftung", soll jene Menschen zusammenführen, die durch ihre Beiträge, ihre Spenden für stiftungsunterstützte Vorhaben, ihre Netzwerke, Initiativen oder Projekte dazu beitragen wollen, das Wirkungsfeld der Stiftung im Bereich ihres Hauptaufgabengebiets zu erweitern: der Jugend und Europa.

- Die Möglichkeiten, die sich durch die vor kurzem erhaltene offizielle Anerkennung als Dachstiftung eröffnen, sollen nach und nach genutzt werden; dieser Status bietet der Stiftung die Möglichkeit, eine so genannte beherbergte Stiftung bei sich anzusiedeln. Diese Stiftung kann Projekte durchführen, die mit den Zielen der Hippocrène-Stiftung in Einklang stehen. Ihre Verwaltung wird von der Hippocrène-Stiftung übernommen.
 

 
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